Zwei „Kumpane“ kommen auch zum LindenLichterFest nach Drüpplingsen

Am Samstag, 2. September 2017 ab 18 Uhr ist es mal wieder soweit . . . KuN Drüpplingsen im Norden Iserlohn’s ist wieder Gastgeber des  traditionellne Lichterfestes unter den Alten Linden der Alten Grundschule,  Eichelberger Straße 65.

Mit dabei sind E Fahrer, die aus der Umgebung anreisen und sich auf dem Vorplatz versammeln. Gesucht wird das älteste Elektrofahrzeug des Abends. Dazu kommen ein bis zwei Kumpan Elektroroller, die  Kai wie bereits bei früheren Veranstaltungen zur Schau stellt. Zweiräder mit echtem Ökostrom oder eigenem PV Strom geladen sind äußerst günstig in der Unterhaltung und bewegen den E Fahrer per Frischluft von  A nach B im Nahbereich. Leise und Co2 frei sind diese Fahrzeuge nicht wegzudenken.

             

http://www.pv-germany.de/wir-ueber-uns/aktuelles.html

Bei Kai Nehring können Sie den Kumpan nach Absprache probefahren.

Ihr / Euer GH – Online Redakteur

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Neues vom Sion Solar Auto

Für E Fahrer und solche die es werden wollen . . . . . . .

http://www.sonnenseite.com/de/mobilitaet/sono-motors-startet-eine-einzigartige-investment-kampagne.html

„Die Sonne schickt keine Rechnung“

Quelle: Sonnenseite Franz Alt

Ihr / Euer  GH – Online Redakteur

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Es geht auch anders…… viel E-Mobilität in Frankreich (auch beim Campen)

Die kleinen E-Auto Reiseberichte von Susanne und Marcus sind immer wieder interessant zu lesen.

„Den Renault Zoe sieht man in Frankreich relativ häufig .Den hier haben wir in der Vendee bei Brem-sur-Mer gesichtet.“

    

Hier eine Ladestation an einer Raststätte ….. Dort dürfen nur EAutos stehen.

Von Hossegor nach Guethary  . . . .    oder vom Hoch – in den Spätsommer 😉
Eine wunderbare Etappe von den beeindruckenden Wellen der Surfhochburg bis zum malerischen Baskenland. Da kann man sich schon in die baskische Küste mit den Pyrenäen am Horizont verlieben !

   

Tesla beim Campen

   

Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt . Am Campingplatz habe ich in Deutschland noch keinen Tesla gesehen. Romantik pur mit  Stromer – Hochtechnologie auf 4 Rädern.

Ihr/Euer GH – Online Redakteur

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Radler sind gespannt auf das KuN LindenLichterFest am 2. September

Das schreiben die Fahrradnachrichten:

Lindenlichterfest

Die Bürgerinitiative „Kunst und Natur“ (KuN) veranstaltet jährlich ein stimmungsvolles Event an der ehemaligen Grundschule in Iserlohn-Drüpplingsen. Das Thema Nachhaltigkeit steht hier deutlich im Vordergrund. Bäume werden toll ins Licht gesetzt, kulinarisch gibt es viel zu entdecken.

Auch die nachhaltige Mobilität ist ein fester Bestandteil an diesen Abenden. Auf dem ehemaligen Schulhof finden sich eine Vielzeit von Elektro- und Hybridfahrzeugen ein. Und da beim Thema Elektromobilität das Fahrrad nicht fehlen darf, ist natürlich auch der ADFC Iserlohn mit an Bord.

Wir sind in diesem Jahr bereits zum dritten Mal mit einem Infostand und möglichst vielen Fahrrädern dabei. Wir zeigen, dass Moblilität auch ohne Auto geht. Schauen Sie doch einmal am 2. September ab 18 Uhr vorbei, die Veranstalter und wir freuen uns über viel Besuch![KO

…und verweisen auf eines der ersten KuN LindenLichterFeste………

Lauschiges Lichterfest unter Linden

Am Samstag kamen zahlreiche Besucher in den Garten der alten Schule Drüpplingsen, wohin die Initiative „Kultur und Natur“ eingeladen hatte.

Ein weitläufiger Garten, stimmungsvolle Musik, zur Jahreszeit passende Speisen und Getränke, ein laues Lüftchen: Das waren „nur“ die Rahmenbedingungen am Samstagabend. Denn das Besondere auf dem Grundstück neben der alten Drüpplingser Schule war die Beleuchtung.

60 LED-Scheinwerferund Lampions

Beim zweiten „LindenLichterFest“ der Initiative „Kultur und Natur Drüpplingsen“ („KuN“ schufen 60 LED-Scheinwerfer sowie eine Menge Lampions und Laternen auf dem Areal eine ganz mystische Stimmung. Dafür konnte das „KuN“-Team diesmal neben den eigenen Kräften Kalle Wallrabe und Nico Gattner auch den Schwerter Lichtkünstler Jörg Rost gewinnen. Obwohl der sonst deutschlandweit und international im Einsatz ist, engagierte er sich in Drüpplingsen ehrenamtlich. „Das Ganze hier ist eine schöne Geschichte, weil jeder seinen Beitrag leistet. Die ,KuN’-Gruppe macht das sehr schön und übernimmt eine große Verantwortung“, so Rost. Stichwort LED: Gerd Hiersemann betonte, dass sich die Mitglieder von „KuN“ intensiv darum bemühen, dass die Straßenbeleuchtung in Drüpplingsen möglichst schnell darauf umgerüstet wird.

Raimund und Nico Schreiber waren am Samstag für das Programm zuständig und konnten auf der Bühne die Musiker Nick Balcombe aus Tasmanien und den Iserlohner Sascha Szellus ankündigen. Ihre Auftritte – wie auch die Beteiligung von Jörg Rost – sind das Ergebnis guter privater Kontakte.

Nachhaltigkeit gehört zu den Zielen von „KuN“: So gab es zum Beispiel einen Stand mit Informationen rund um veganes Leben und einen von Amnesty International. Wer mochte, konnte gegen eine individuelle Spende am Marktstand – er ist sonst vor dem Kindergarten „Rappelzappel“ platziert – unter anderem Kirschen und Möhren kaufen. Kräuter dürfen ebenfalls aus dem Garten an der alten Schule mitgenommen werden, sofern als Gegenleistung Unkraut gezupft oder gegossen wird. In der „Bücherecke“ kann ausgediente Lektüre abgelegt und dafür neue mitgenommen werden.

Atmosphäre war familiär und entspannt

Abgerundet wurde der Abend mit äußerst entspannt-familiärer Atmosphäre durch die Snoezelecke, die das Kindergarten-Team im Heu eingerichtet hatte. Doch nicht nur dort war es kuschelig, sondern das ganze Areal glich einer „Wohlfühl-Oase“, vor allem nach dem Entzünden der eigens aufgestellten Schwedenhölzer. Ihr Licht, die blau-rot-grünen Scheinwerfer sowie die Lampions sorgten auch dafür, dass viele der Besucher, die zum Teil sogar aus Halingen gekommen waren, bis weit nach Mitternacht unter den prächtigen Linden verweilten.

Quelle: ADFC Märkischer Kreis  mk@newsletter.adfc-nrw.de

Quelle:  Ein älterer Artikel mit Foto vom IKZ

Tradition verpflichtet – solange wir noch Helfer finden. . .  Ihr/Euer GH – Online Redakteur

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Susanne und Marcus auf Tour durch Frankreich, Spanien und Portugal

Die EMobilität gibt es bereits überall. Die Eindrücke die die Beiden unterwegs mit Ladestellen, einer Vielzahl von EAutos bekommen werden, geben Sie gern an mich weiter.     Sie bedauern nicht am KuN LindenLichterFest am  2. September in Drüpplingsen dabei sein zu können, halten uns aber gern auf dem Laufenden, was die EMobilität und Lademöglichkeit in anderen Ländern angeht.

Beim LindenLichterFest wird das älteste ElektroFahrzeug gesucht !!!

Hier schreiben sie vor einigen Tagen aus Frankreich:

„Wir haben heute morgen am Hafen von Guidel-Plages bei etwas trübem Wetter (dennoch ein idyllisches Plätzchen,  auch wenn man das nicht auf den Fotos sieht) diese Ladestation gefunden.  Solche haben wir schon einige Mal im Frankreich bemerkt.“

           

          

 

Demnächst mehr von der Tour …………..

Ihr/Euer GH – Online Rredakteur

 

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Lobby – Stimmungsmache in den Medien ?

Im Netz tauchen Contra-EAuto Filmchen auf, die diese Neue Technik lächerlich und Käufer kaufunwillig machen sollen ?
Ich kann technisch keine Gegenfilm – Darstellung gestalten.
Als E Autofahrer geht mir aber folgende Situation durch den Kopf:
Es steht ein Diesel oder Benziner in einer großen Luftblase. Der Motor läuft, der Tank ist voll und die Luftblase ist mit dem Auspuffrohr verbunden. Kurz darauf wird es nebelig und der laute Motor übertönt jedes weitere Geräusch  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .    Der Sensenmann klopft an….


Fazit:
Ohne Luftblase dauert alles entsprechend länger. Die noch geringe Menge  der E Autofahrer wird von dem giftigen Abgasen anderer Autos nicht verschont. Wo ist unser Recht auf saubere Luft  ?

Ihr/Euer GH – Online Redakteur

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Radio MK Nachrichten vom 19.8.17 um 9 Uhr gehört

 Im Moment erreichen uns viele Nachrichten  „Contra E-Mobilität

. . . .   Der Strom reiche nicht um viele EAutos und elektrische Wärmepumpen zu betreiben . . . . wurde berichtet. Besonders in Süddeutschland .
Ich fühle mich mit meinem Teilzeit – Elektroauto – Plug in Hybrid für die Zukunft gut aufgestellt, da ich bei dieser Brückentechnik unabhängig bin, in der Garage 100% Ökostrom lade und den Benzinverbrauch extrem reduziere. Da komme ich schon mal mit einer Tankfüllung 40 Liter Benzin plus Strom – 7000 Kilometer weit.

Ihr/Euer GH – Online Redakteur

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Hinweis für alle Anreisenden, Fußgänger, Radler und EMobilisten zum LindenLichterFest bei KuN Drüpplingsen

Gern kündige ich diese einzigartige KuN – Veranstaltung an:
Das LINDENLICHTERFEST!
Alternative Mobilität hat schon einige Jahre Einzug bei diesem traditionsreichen KuNFest gefunden.
     
Am 2. September 2017 um 18 Uhr ist es wieder so weit. Lokal nachhaltige Stände gepaart mit Elektromobilität, Informationen, mystischer Beleuchtung und geselligem Beisammensein unter den Linden machen schon heute neugierig auf diesen Abend. Der Vorplatz an der Alten Grundschule Eichelberger Straße 65 in Drüpplingsen ist für Alternative Fahrzeuge reserviert. Lademöglichkeiten für EAutos bestehen NICHT.    
Die  Initiative  KULTUR UND NATUR  DRÜPPLINGSEN sucht das älteste Elektrofahrzeug unter den Anwesenden. Jeder Fahrer kann seine Geschichte erzählen. E-Bikes sind am ADFC Stand zu finden. Im Obergeschoss ist die Fotoausstellung „Lokale Nachhaltigkeit“ zu besichtigen. Einplanen und weitersagen …..
Veranstaltungsort
KuN DRÜPPLINGSEN und das E-Mobil – Team  Sauerland:
Aussengelände der Alten Grundschule Eichelberger Straße 65
58640 Iserlohn – Drüpplingsen
Ihr/Euer GH – Online Redakteur
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Ein Kommentar hin zur alternativen Mobilität

        

Die Automobilindustrie muss dringend umdenken

Eicke Weber: „Die Autoindustrie weigert sich bis heute, effektiv in Elektromobilität zu investieren, und schadet sich damit selbst. Wenn sich das Aus für Verbrennungsmotoren durchsetzt, ist sie auf dem globalen Markt nicht mehr konkurrenzfähig.“

Tesla kündigt den Beginn der Massenproduktion des Modells 3 an. Am 28. Juli sollen die ersten Kunden den Wagen in Empfang nehmen. Innerhalb weniger Tage hatte Tesla vergangenes Jahr mehr als 300.000 Bestellungen mit einer Anzahlung von je 1000 US-Dollar erhalten. Mehr als 300 Millionen Dollar, für diesen ersten Tesla, der für erschwingliche 30.000 Euro das spezifische Tesla-Elektro-Fahrvergnügen anbietet, mit neuester IT-Technologie, großen Displays, pfiffiger Elektro-Automobiltechnologie und einem Styling wie ein kleiner Bruder des Modell S, der in den USA den Markt der Luxus-Autos bereits vor der Mercedes-S-Klasse dominiert.

Die derzeitige Kaufprämie für Elektroautos ist eine Verschwendung von Steuergeldern

Frankreich kündigt an, spätestens ab 2040 keine Autos mit reinem Verbrennungsmotor mehr zuzulassen. Norwegen will dies bereits 2030 tun. Und was tun wir in Deutschland, um unsere Automobilindustrie dabei zu unterstützen, rasch die für die E-Mobilität erforderlichen Technologien in kostengünstigen Stückzahlen zu entwickeln? Wir bieten eine vollkommen ineffektive Kaufprämie an, mit der die Hersteller überteuerte Elektroautos ein bisschen weniger überteuert anbieten können – eine Verschwendung unserer Steuerzahlergelder!

Eine kürzliche Ankündigung des VW Konzerns zeigt deutlich, wie unsere Automobilindustrie zur Zeit die Zukunft sieht: VW plant neun Milliarden Euro in die Weiterentwicklung der E-Mobilität zu investieren, und dies ist zu begrüßen, will aber im selben Zeitraum zehn Milliarden in die Weiterentwicklung der Verbrennungsmotoren stecken! Dies zeigt deutlich dass die Konzernspitzen überhaupt noch nicht erkannt haben, wohin sich der Wind der Technologieentwicklung gedreht hat: Ja, die Autoindustrie hat in der Vergangenheit wirklich eindrucksvolle Leistungen vollbracht in der Aufgabe, Verbrennungsmotoren effektiver zu machen, und besonders die geringen Verbrauchswerte moderner Dieselmotoren waren faszinierend.

Der Betrug beim Schadstoffausstoß muss von flankierenden Maßnahmen aus der Politik abgesichert worden sein

Aber hier liegt auch die Erbsünde unserer Automobilindustrie: weil sich etwa im Jahr 2007 bei VW bereits zeigte, dass es großen Aufwand kostet und leistungsmindernd wirkt, die Dieselmotoren an die strengen Umweltauflagen in den USA, besonders in Kalifornien anzupassen, entschied sich die damalige Konzernspitze zu einem großangelegten Betrugsmanöver: Die Autos sollten niedrigen Schadstoffausstoß nur auf dem Prüfstand vorführen, aber diese Einstellung im Fahrbetrieb ändern. Diese ‚defeat devices’ – nomen est omen – trieben besonders die Belastung unserer Innenstädte auf ein Vielfaches der erwarteten Werte, mit den bekannten Effekten zum Beispiel in der Stuttgarter Innenstadt. Diese Entscheidung muss übrigens durch heute noch nicht aufgedeckte, flankierende Maßnahmen aus der Politik abgesichert worden sein: Die Prüfinstitute wie TÜV und DEKRA hatten ‚von oben’ strikte Weisung, keine Tests der Emissionswerte im realistischen Fahrbetrieb durchzuführen.

Die verantwortlichen Manager sollten wenigstens einen Teil ihrer Vergütung zurückgeben

Diese wurden dann erst kürzlich von einer kleinen amerikanischen Forschungsgruppe durchgeführt, was zum – eigentlich doch voraussehbaren – Auffliegen dieses riesigen Betrugs führte, der die Glaubwürdigkeit deutscher Ingenieursleistungen weltweit erschüttert hat. Wie konnten nur die zuständigen Manger annehmen dass dies nicht früher oder später in unserer global vernetzten Wirtschaft herausgefunden wird? Es wäre wünschenswert, dass die verantwortlichen Manager durch Schadensersatzklagen wenigsten einen Teil ihrer riesigen Vergütungen und Prämien zurückgeben – dies ist aber leider bei uns unwahrscheinlich, obwohl sie ihrem Arbeitgeber und dessen Aktionären bewusst existenzgefährdend geschadet haben, vom Schaden für die Käufer dieser betrügerischen Diesel PKW ganz zu schweigen.

Heute wehrt sich die Automobilindustrie mit all ihren Mitteln dagegen, wirksame Maßnahmen zur Förderung des Absatzes von Elektromobilen in Deutschland einzuführen. Dazu zählen sowohl die Plug-in Hybride mit Elektro- und Verbrennungsmotor, wie auch die batteriebetriebenen Elektroautos und Wagen, die durch Wasserstoff mögliche Stromerzeugung an Bord nutzen, durch Brennstoffzellen.

Städte sollten die Möglichkeit haben, ihre Innenstädte nur noch emissionsfrei befahren zu lassen

Neben steuerlichen Unterstützungen, wie sie ironischerweise Dieselautos bis heute genießen, sehe ich besonders die Möglichkeit, Städten endlich zu erlauben, ihre Innenstädte ab einem Stichdatum nur noch emissionsfrei befahren zu lassen. Dies wäre bedeutend wirksamer als ein Diesel-Fahrverbot. Derartige Ankündigungen würden erst 2020 oder sogar erst 2025 wirksam werden, und auch Ausnahmen für Lieferverkehr zulassen, hätten aber einen sofortigen Effekt auf das Kaufverhalten der Bürger: Bei einem anstehenden Neuwagenkauf wird die Frage aufkommen, ob man vielleicht nicht auch in einigen Jahren mit diesem neuen Auto in die Innenstadt fahren möchte, dann empfiehlt es sich doch lieber, gleich ein Auto zu kaufen, das emissionsfrei fährt. Dies ermöglichte den deutschen Autofirmen ihre Verkäufe in diesem Sektor rasch in eine Größenordnung zu bringen, die auch international konkurrenzfähige Produktionsstückzahlen ermöglichte – gut für die weitere Bedienung des heimischen Marktes auch in 10, 20 Jahren, gut auch für lukrativen Export.

Falls wir uns nicht dazu durchringen, durch effektive Maßnahmen rasch einen heimischen Markt in dieser Zukunftstechnologie zu schaffen, besteht die große Gefahr, dass wir von der internationalen Konkurrenz aus den USA und Asien abgehängt werden. Allein im chinesischen Markt der Elektromobilität spricht man von Millionen Stückzahlen – und was tun wir: Die Automobilindustrie drängt unsere Politiker, sich in China für eine Verwässerung der für 2018 angestrebten Quote von acht Prozent des Anteils von Elektroautos am Fahrzeugpool einer Marke einzusetzen, um noch ein wenig länger unsere geliebten, klimaschädlichen Verbrennungsmotoren in China verkaufen zu können! Vergessen wird, dass dies verhindern wird, dass auch deutsche Autofirmen E-Mobile in Stückzahlen herstellen, die erst die drastischen Kostensenkungen erlauben, wie wir sie bei der Photovoltaik-Industrie, jetzt auch bei der Batterie-Industrie, so deutlich beobachten konnten.

Die Autoindustrie sollte möglichst schnell Elektroautos in hoher Stückzahl produzieren

Dabei steht zu befürchten, dass es auch hier – wie beim Klimawandel – einen Tipping Point geben könnte: wenn durch die sich häufenden Ankündigungen des Endes der Verbrennungsmotoren – besonders aus dem Ausland – Kunden die Gefahr erkennen, dass ihr Neuwagen nach wenigen Jahren nur noch geringen Wiederverkaufswert haben wird, da die Zahl der Käufer von umweltschädlichen Autos rasch zurückgehen wird, werden sie schon heute vorausschauend darauf reagieren. So etwas deutet sich heute bereits im Absatz von Dieselfahrzeugen an. Dann könnte sich aber plötzlich zeigen, dass ausländische Modelle, deren kostengünstige Produktion von E-Mobilen bereits auf den dortigen großen Stückzahlen beruht, viel interessanter sein werden als die teuren Modelle unserer Automobilindustrie, die sich eben viel zu lange gegen diese Technologie sperrte, weil es in der Vergangenheit so bequem war, mit Verbrennungsantrieben gute Profite zu machen. Niemand kann voraussagen, wo dieser Tipping Point im Kundenverhalten liegen wird, wenn er zu früh kommt, könnte es für unsere Automobilindustrie schlecht aussehen!

Ja, und dann sollten wir noch das Problem der Ladesäulen ansprechen, ein echtes Huhn-Ei Problem: da es nur wenige Ladesäulen gibt, ist der Absatz von Elektroautos schleppend, und weil es wenig Elektroautos gibt, wird unser Netzwerk an Ladesäulen nur langsam ausgebaut. Dagegen ist zu sagen: Wenn wir durch die Ankündigung emissionsfreier Innenstädte den Verkauf von Elektroautos in Deutschland wirksam fördern, werden auch rasch die nötigen Ladesäulen aufgestellt werden, dies wird ganz sicher kein unüberwindliches Hindernis sein. Mit steigenden Absatzzahlen für batteriebetriebene Elektroautos in Deutschland wird es auch rasch eine immer dichter werdende Infrastruktur von Ladesäulen geben. Dasselbe gilt übrigens auch für Wasserstofftankstellen: unser heutiges Netz von circa 20 Tankstellen ist noch sehr dünn, wird aber rasch mit dem Absatz von Brennstoffzellen-Fahrzeugen wachsen, so dass dann, wenn wir Wasserstoff kostengünstig aus dem Überschuss-Strom von Sonne und Wind herstellen werden, die erforderliche Infrastruktur bereit steht. Man kann übrigens heute bereits zwei kommerzielle Brennstoffzellen-Modelle in Deutschland kaufen: von Hyundai aus Korea und Toyota aus Japan – obwohl die deutsche Automobilindustrie Milliarden auch in diese Technologie investiert hat.

Das Fazit ist: Ohne rasch wachsenden heimischen Absatzmarkt wird es keinen Erfolg in der internationalen Konkurrenz geben können, und die Aussichten für unsere Automobilindustrie – Schlüsselindustrie der deutschen Wirtschaft –  könnten beängstigend werden.

Quelle : Sonnenseite Franz Alt

Ihr/Euer GH – Online Redakteur

Mein Hustenreiz – Greenpeace Newsletter weitergereicht

Was für eine peinliche Vorstellung: Der Diesel-Gipfel in der letzten Woche hat auf absurdeste Weise gezeigt, dass der Bundesregierung die Interessen der Autoindustrie wichtiger sind als die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. Massiv überschrittene Stickoxid-Grenzwerte in vielen deutschen Städten und jedes Jahr etwa 10.000 vorzeitige Todesfälle nehmen die Politiker offenbar nicht so ernst.

Am Ende zählte beim Gipfel für Minister Alexander Dobrindt und Co. nur eins: Der Diesel soll weiterhin uneingeschränkt auf Deutschlands Straßen rollen.

Uns reicht’s! Ihnen auch?

Wir husten der Regierung unsere Meinung – und zwar buchstäblich. Hohe Stickoxid-Belastungen lösen Asthma und andere Atemwegserkrankungen aus. Deshalb sammeln wir bundesweit Hustnachrichten, die wir der Regierung in Berlin bei einem großen Hustkonzert zu Gehör bringen werden.

Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung: eine Hustnachricht mit Ihrem Hustgeräusch (zur Not tut’s auch ein kräftiges Räuspern)!
* WhatsApp: Fügen Sie Greenpeace unter 0176-18188105 zu Ihrem Telefonbuch hinzu und schicken Sie uns Ihr Husten in Form einer Sprachnachricht zu.
* Signal: Schicken Sie eine Sprachaufnahme Ihrer Hustnachricht an 0176-18188105
Diese Telefonnummer gilt nur für Hustnachrichten bis Mitte Oktober 2017. Ihre Nummer werden wir nicht für andere Zwecke nutzen.
Informationen zum Hustkonzert und den Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Der gescheiterte Diesel-Gipfel

Der Diesel-Gipfel hat erneut gezeigt, dass sich die Bundesregierung weiter von den Autoherstellern die Politik diktieren lässt. Es ging hier vorrangig weder um die Verbesserung der Luftqualität noch um den Schutz der Gesundheit. Die Hersteller boten freiwillig lediglich Software-Updates an, die nur minimale Verbesserungen bewirken können.

Nicht beschlossen wurden weitreichende Veränderungen wie echte Nachrüstungen, die Blaue Plakette für Städte, der Abbau der Dieselsubventionen oder das Aus der Verbrennungsmotoren. Auch für die betroffenen Diesel-FahrerInnen sahen die Gipfel-Teilnehmenden keine Angebote oder Entschädigungen vor. Besonders schlimm ist das Ergebnis allerdings auch für Deutschlands Städte – diese werden weiter mit ungelösten Problemen durch zu hohe Luftschadstoffe allein gelassen.

Diesel-Pkw gefährden Menschen in unseren Städten

Laut Umweltbundesamt (UBA) stammt die Belastung mit Stickstoffdioxid (NO2) in Deutschland zu 64 Prozent aus dem Verkehr. Den Löwenanteil machen dabei die Diesel-Pkw mit 72,5 Prozent der Emissionen aus. Die höchsten NO2-Konzentrationen treten in städtischen Ballungsgebieten an stark verkehrsbelasteten Orten auf, beschreibt das UBA.
So droht für Diesel-Autos bald die gerichtliche Verhängung von Fahrverboten in Städten für alle Diesel-Pkw, da die Gemeinden den geforderten EU-Grenzwert sonst nicht erreichen können.
Verdeutlichen wir dieses ganze Desaster für Deutschlands Städte mit einer gemeinsamen Botschaft!

Quelle: Greenpeace Newsletter

Ihr/Euer GH – Online Redakteur

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